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Parlamentarischer Staatssekretär: Anforderungen. Aufgaben. Gehalt. Einsatz auf Bundes- und Landesebene.

Im Zusammenhang mit der politischen Berichterstattung auf Bundesebene werden immer wieder die Parlamentarischen Staatssekretäre genannt. Wenn Sie wissen wollen, was hinter dem Begriff zu verstehen ist, erhalten Sie hier von uns die Antwort. Wir erläutern im folgenden Artikel, was die Tätigkeit der Staatssekretäre umfasst, beantworten wichtige Fragen zu ihrer Arbeit und schlüsseln die Bezahlung auf. Ebenso zeigen wir, welche Anforderungen die Parlamentarischen Staatssekretäre erfüllen müssen.

Übersicht

Ein Parlamentarischer Staatssekretär (kurz: PStS) auf Bundesebene unterstützt einen Minister oder den Bundeskanzler unmittelbar bei der Erfüllung dessen Regierungsaufgaben. Im Regelfall gehört der Staatssekretär der gleichen Fraktion wie der Minister an. Analog zu den Bundesministern und dem Bundeskanzler stehen Parlamentarische Staatssekretäre in einem öffentlich-rechtlichen Amtsverhältnis. Sie sind jedoch nicht Teil der Regierung, sondern sind den Regierungsmitgliedern lediglich “beigegeben”.

Jedem Minister und dem Bundeskanzler untersteht mindestens ein Parlamentarischer Staatssekretär. Die Anzahl der PStS wird im Koalitionsvertrag vereinbart. Dort wird sich auch auf eine Verteilung des Vorschlagsrechts durch die koalierenden Parteien geeinigt.

Parlamentarische Staatssekretäre werden eingesetzt, um den jeweiligen Bundesminister bei der Erfüllung seiner Regierungsaufgaben zu unterstützen. Sie vertreten ihn nach außen, dienen als Mittler zwischen dem Ministerium und Parlament, aber pflegen auch die Kontakte zu Fraktionen und Verbänden. 

Aufgaben als Parlamentarischer Staatssekretär

  • Vertretung des Ministers nach außen (z. B. bei Erklärungen vor dem Bundestag, Ausschusssitzungen, Fragestunden im Bundestag, vor dem Bundesrat)
  • Austausch zwischen Regierung und Parlament
  • Pflege von Kontakten

Gehalt als Parlamentarischer Staatssekretär

~ 155.980,56 € p. a.

Enthält:

  • Amtsgehalt
  • Allgemeine Stellenzulage
  • Ortszuschlag
  • Dienstaufwandsentschädigung

zzgl. 50 % der Abgeordnetendiäten, ~ 5.917 € monatlich

Was ist ein Parlamentarischer Staatssekretär?

Ein Parlamentarischer Staatssekretär (kurz: PStS) auf Bundesebene unterstützt einen Minister oder den Bundeskanzler unmittelbar bei der Erfüllung dessen Regierungsaufgaben. Im Regelfall gehört der Staatssekretär der gleichen Fraktion wie der Minister an. Analog zu den Bundesministern und dem Bundeskanzler stehen Parlamentarische Staatssekretäre in einem öffentlich-rechtlichen Amtsverhältnis. Sie sind jedoch nicht Teil der Regierung, sondern sind den Regierungsmitgliedern lediglich “beigegeben”.

Parlamentarische Staatssekretäre üben ihre Aufgabe aus, indem sie als Mittler zwischen den Bundestagsmitgliedern und der Regierung agieren. Zu ihren Tätigkeiten gehört es, dem jeweiligen Minister zuzuarbeiten. Ebenso vertreten sie den Bundesminister bei Ausschusssitzungen, Bundestagsdebatten, Fragestunden, vor dem Bundesrat und bei Sitzungen der Bundesregierung.

Die Ernennung der Parlamentarischen Staatssekretäre erfolgt durch den Bundespräsidenten nach Vorschlag durch den Bundeskanzler im Einvernehmen mit dem zugehörigen Bundesminister. Scheidet ein Bundesminister aus seinem Amt aus, müssen auch dessen Parlamentarische Staatssekretäre das Ministerium verlassen.

Im Kanzleramt erhalten die Parlamentarischen Staatssekretäre die Amtsbezeichnung “Staatsminister”.

Anzahl der parlamentarischen Staatssekretäre

Jedem Minister und dem Bundeskanzler untersteht mindestens ein Parlamentarischer Staatssekretär. Die Anzahl der PStS wird im Koalitionsvertrag vereinbart. Dort wird sich auch auf eine Verteilung des Vorschlagsrechts durch die koalierenden Parteien geeinigt.

Während der derzeitigen (21.) Wahlperiode gibt es insgesamt 38 Parlamentarische Staatssekretäre, was ein neuer Höchstwert ist. Dieser löst das bisherige Maximum von 37 PStS während der Ampelregierung (20. Wahlperiode) ab. Aufgrund der hohen Anzahl hat somit nahezu jeder 9. Abgeordnete aus der CDU/CSU-SPD-Koalition dieses Amt inne.

Die meisten Parlamentarischen Staatssekretäre (3) stehen dem Bundeskanzleramt, Auswärtigen Amt, Bundesministerium der Finanzen sowie Bundesministerium für Arbeit und Soziales zur Verfügung.

Liste aktueller Parlamentarischer Staatssekretäre auf Bundesebene

Im Folgenden erhalten Sie eine Übersicht zu allen Bundesministerien, deren Minister sowie der Parlamentarischen Staatssekretäre.

Bundeskanzleramt (BKAmt)

Minister: Thorsten Frei (CDU)

1. Parlamentarischer Staatssekretär: Michael Meister (CDU)

2. Parlamentarischer Staatssekretär: Christiane Schenderlein (CDU)

3. Parlamentarischer Staatssekretär: Wolfram Weimer (parteilos)

Auswärtiges Amt (AA)

Minister: Johann David Wadephul (CDU)

1. Parlamentarischer Staatssekretär: Gunther Krichbaum (CDU)

2. Parlamentarischer Staatssekretär: Florian Hahn (CSU)

3. Parlamentarischer Staatssekretär: Serap Güler (CDU)

Bundesministerium des Innern (BMI)

Minister: Alexander Dobrindt (CSU)

1. Parlamentarischer Staatssekretär: Christoph de Vries (CDU)

2. Parlamentarischer Staatssekretär: Daniela Ludwig (CSU)

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV)

Minister: Stefanie Hubig (SPD)

1. Parlamentarischer Staatssekretär: Anette Kramme (SPD)

2. Parlamentarischer Staatssekretär: Frank Schwabe (SPD)

Bundesministerium der Finanzen (BMF)

Minister: Lars Klingbeil (SPD)

1. Parlamentarischer Staatssekretär: Dennis Rohde (SPD)

2. Parlamentarischer Staatssekretär: Michael Schrodi (SPD)

3. Parlamentarischer Staatssekretär: Elisabeth Kaiser (SPD)

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Minister: Bärbel Bas (SPD)

1. Parlamentarischer Staatssekretär: Natalie Pawlik (SPD)

2. Parlamentarischer Staatssekretär: Katja Mast (SPD)

3. Parlamentarischer Staatssekretär: Kerstin Griese (SPD)

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Minister: Katherina Reiche (CDU)

1. Parlamentarischer Staatssekretär: Gitta Connemann (CDU)

2. Parlamentarischer Staatssekretär: Stefan Rouenhoff (CDU)

Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMEL)

Minister: Alois Rainer (CSU)

1. Parlamentarischer Staatssekretär: Silvia Breher (CDU)

2. Parlamentarischer Staatssekretär: Martina Englhardt-Kopf (CSU)

Bundesministerium der Verteidigung (BMVg)

Minister: Boris Pistorius (SPD)

1. Parlamentarischer Staatssekretär: Sebastian Hartmann (SPD)

2. Parlamentarischer Staatssekretär: Nils Schmid (SPD)

Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Minister: Karin Prien (CDU)

1. Parlamentarischer Staatssekretär: Mareike Lotte Wulf (CDU)

2. Parlamentarischer Staatssekretär: Michael Brand (CDU)

Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Minister: Nina Warken (CDU)

1. Parlamentarischer Staatssekretär: Tino Sorge (CDU)

2. Parlamentarischer Staatssekretär: Georg Kippels (CDU)

Bundesministerium für Verkehr (BMV)

Minister: Patrick Schnieder (CDU)

1. Parlamentarischer Staatssekretär: Ulrich Lange (CSU)

2. Parlamentarischer Staatssekretär: Christian Hirte (CDU)

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)

Minister: Verena Hubertz (SPD)

1. Parlamentarischer Staatssekretär: Sabine Poschmann (SPD)

2. Parlamentarischer Staatssekretär: Sören Bartol (SPD)

Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUV)

Minister: Carsten Schneider (SPD)

1. Parlamentarischer Staatssekretär: Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD)

2. Parlamentarischer Staatssekretär: Carsten Träger (SPD)

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

Minister: Dorothee Bär (CSU)

1. Parlamentarischer Staatssekretär: Silke Launert (CSU)

2. Parlamentarischer Staatssekretär: Matthias Hauer (CDU)

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Minister: Reem Alabali Radovan (SPD)

1. Parlamentarischer Staatssekretär: Bärbel Kofler (SPD)

2. Parlamentarischer Staatssekretär: Johann Saathoff (SPD)

Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDM)

Minister: Karsten Wildberger (CDU)

1. Parlamentarischer Staatssekretär: Philipp Amthor (CDU)

2. Parlamentarischer Staatssekretär: Thomas Jarzombek (CDU)

Quelle: Datenhandbuch zur Geschichte des Deutschen Bundestages, Kapitel 6.3 “Bundesministerien – Minister und Staatssekretäre”

Was ist der Unterschied zwischen einem Parlamentarischen Staatssekretär und einem beamteten Staatssekretär?

Ein (beamteter) Staatssekretär ist der ranghöchste Beamte / die ranghöchste Beamtin eines Ministeriums. In der Hierarchie steht darüber nur der Minister / die Ministerin. Ein Staatssekretär ist verbeamtet und vertritt den Minister nach Innen. Hierzu besitzt er eine Weisungsbefugnis gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ministeriums. Scheidet der Minister aus seinem Amt aus, behält der Staatssekretär seine Stelle

Ein Parlamentarischer Staatssekretär hingegen ist in aller Regel Abgeordneter des Bundestags. Er ist nicht verbeamtet, sondern steht in einem öffentlich-rechtlichen Amtsverhältnis. Auch er untersteht dem Minister und unterstützt ihn bei der Leitung des Ministeriums. Allerdings vertritt der Parlamentarische Staatssekretär den Minister nach außen, etwa im Bundestag oder vor dem Bundesrat. Verlässt der Minister sein Amt, muss auch der Parlamentarische Staatssekretär das Ministerium verlassen.

Beamter Staatssekretär

Parlamentarischer Staatssekretär

Status

Ranghöchster Beamter im Ministerium

Abgeordneter des Bundestags, in einem öffentlich-rechtlichen Amtsverhältnis, keine Verbeamtung

Aufgaben

Fachliche Leitung des Ministeriums, Vertretung des Ministers nach innen

Vertretung des Ministers nach außen, Vermittlung zwischen Regierung und Parlament

Dienstverhältnis

bleibt über Ministerwechsel hinaus bestehen

endet bei Ministerwechsel

Welche Aufgaben hat ein Parlamentarischer Staatssekretär?

Parlamentarische Staatssekretäre werden eingesetzt, um den jeweiligen Bundesminister bei der Erfüllung seiner Regierungsaufgaben zu unterstützen. Sie vertreten ihn nach außen, dienen als Mittler zwischen dem Ministerium und Parlament, aber pflegen auch die Kontakte zu Fraktionen und Verbänden. Die konkreten Tätigkeitsfelder legt der Minister für seine Parlamentarischen Staatssekretäre fest.

Vertretung nach außen

Parlamentarische Staatssekretäre können den Minister auf dessen Wunsch nach außen vertreten, beispielsweise bei Erklärungen vor dem Bundestag, Ausschusssitzungen, Fragestunden im Bundestag, vor dem Bundesrat und bei Sitzungen der Bundesregierung.

Austausch zwischen Regierung und Parlament

Einerseits unterstützen Parlamentarische Staatssekretäre den Minister bei dessen Regierungsaufgaben. Zum anderen sind sie Mitglied des Bundestags. Die Parlamentarischen Staatssekretäre bilden somit ein Bindeglied zwischen Regierung und Parlament. 

Pflege von Kontakten

Der Austausch von Informationen und Wissen mit relevanten Akteuren im Fachbereich des Ministeriums ist unabdingbar. Zu diesem Zweck pflegen Parlamentarische Staatssekretäre Kontakte zu Fraktionen, Abgeordneten und Arbeitskreisen des Bundestags, zu Parteien sowie zu Verbänden und Interessenvertretungen.

Wie hoch ist das Gehalt eines Parlamentarischer Staatssekretärs?

Ein Parlamentarischer Staatssekretär erhält 75 Prozent der Amtsbezüge sowie der Dienstaufwandsentschädigung eines Bundesminister. Ein Bundesminister wiederum erhält Amtsgehalt von eineindrittel des Gehalts der Besoldungsgruppe B 11. Aufgrund des Gesetzes über die Nichtanpassung von Amtsgehalt und Ortszuschlag der Mitglieder der Bundesregierung und der Parlamentarischen Staatssekretäre kann diese Zahl allerdings nicht als Grundlage genommen werden. Durch gesetzliche Anpassungen ab 1993 wurde die Bezahlung von den allgemeinen Besoldungserhöhungen gemäß Bundesbesoldungsgesetz abgekoppelt. 

Parlamentarische Staatssekretäre erhalten demnach folgende monatliche Bezahlung:

Position

monatliche Zahlung (brutto)

Ein Amtsgehalt nach § 5 Abs. 1 ParlStG i.V.m. § 11 Abs. 1 lit. a BMinG

11.691,90 €

Allgemeine Stellenzulage nach § 5 Abs. 1 ParlStG i.V.m. § 11 Abs. 1 lit. a BMinG

30,68 €

Ortszuschlag nach § 5 Abs. 1 ParlStG i.V.m. § 11 Abs. 1 lit. b BMinG (für Ledige ohne Kind/er)

1.066,72 €

Dienstaufwandsentschädigung § 5 Abs. 1 ParlStG i.V.m. § 11 Abs. 1 lit. c BMinG

230,08 €

12.998,38 €

Stand 2023

Quelle: Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestags: WD 3 – 3000 – 055/23- Vergütung von Abgeordneten, des Bundeskanzlers, von Bundesministern und Parlamentarischen Staatssekretären Untertitel: Aktualisierung des Sachstandes WD 3 – 3000 – 087/22

Durch die Abkopplung des Gehalts ergeben verringerte Bezüge für Parlamentarische Staatssekretäre. So sollte das Amtsgehalt in etwa Besoldungsgruppe B 11 entsprechen (16.084,36 € , seit 01. März 2024). Tatsächlich liegt es mit 11.691,90 € deutlich darunter.

Hierbei ist jedoch zu erwähnen, dass dies der letzte offizielle Stand vom 2023 ist. Einzelne Abgeordnete legen ihre Einkünfte offen und berichten in 2025 von Einkünften in Höhe von ca. 13.000 € brutto monatlich als Parlamentarischer Staatssekretär. Zudem erhalten die Staatssekretäre weiterhin 50 % der Abgeordnetendiäten, also ~ 5.917 € monatlich (Stand 01. Juli 2025).

Welche Voraussetzungen muss ein Parlamentarischer Staatssekretär erfüllen?

Mit Ausnahme der Parlamentarischen Staatssekretäre des Bundeskanzlers ist die Mitgliedschaft im Bundestag Voraussetzung für die Einberufung in diese Position. Dementsprechend handelt es sich bei Personen in dieser Position um Spitzenpolitiker, die bereits zahlreiche Anforderungen erfüllen mussten. Hierzu zählen etwa eine langjährige, erfolgreiche Laufbahn in der Politik sowie das Vertrauen der eigenen Partei.

Lesen sie mehr dazu hier: Abgeordnete des Bundestags: Voraussetzungen. Aufgaben. Bezahlung. Gehalt nach Ausscheiden.

Um in das Amt des Parlamentarischen Staatssekretärs ernannt zu werden, ist zudem ein hohes Vertrauen der Regierung sowie die Unterstützung deren Politik Voraussetzung. Aufgrund der hohen Verantwortung der Amtsträger, die unter anderem den Minister nach außen vertreten, werden häufig diejenigen Mitglieder der eigenen Fraktion ausgewählt, die eine gewisse Erfahrung im Parlament vorweisen können.

Parlamentarische Staatssekretäre auf Landesebene

In einer kleinen Anzahl deutscher Bundesländer sind oder waren Parlamentarische Staatssekretäre gemäß der jeweiligen Regelung je Land benannt. Alle haben gemeinsam, dass sie analog zu Bundesebene kein Teil der Regierung sind. Im nachfolgenden erhalten Sie einen Überblick zur Regelung in den Bundesländern:

Bundesland

Parlamentarischer Staatssekretär

Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg können seit 1972 "Politische Staatssekretäre" ernannt werden, die den Parlamentarischen Staatssekretären auf Bundesebene ähneln. Sie sind keine Regierungsmitglieder, sondern stehen in einem öffentlich-rechtlichen Amtsverhältnis. 

Bayern

In Bayern existiert das Amt des Parlamentarischen Staatssekretärs nicht. Allerdings sind bayerische Staatssekretäre ähnlich den Parlamentarischen Staatssekretären auf Bundesebene. Sie können Mitglieder des Parlaments sein und unterstützen die Leitung eines Ministeriums. Darüber hinaus sind sie Teil der Bayerischen Staatsregierung. Während der aktuellen (19.) Wahlperiode haben dieses Amt Sandro Kirchner (CSU), Martin Schöffel (CSU) und Tobias Gotthardt (Freie Wähler) inne.


Den beamten Staatssekretären (fast) aller anderer Bundesländer entsprechen in Bayern die Ministerialdirektoren.

Berlin

In Berlin existiert das Amt des Parlamentarischen Staatssekretärs nicht.

Brandenburg

In Brandenburg existiert das Amt des Parlamentarischen Staatssekretärs nicht.

Bremen

In Bremen existiert das Amt des Parlamentarischen Staatssekretärs nicht.

Hamburg

In Hamburg existiert das Amt des Parlamentarischen Staatssekretärs nicht.

Hessen

In Hessen existiert das Amt des Parlamentarischen Staatssekretärs nicht.

Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern ist die Ernennung Parlamentarischer Staatssekretäre rückwirkend zum 15. November 1990 ermöglicht worden. Amtsinhaber müssen Mitglied des Landtags sein. 


Während der aktuellen (8.) Wahlperiode gibt es einen Parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern und das östliche Mecklenburg. Diese Amt hat Heiko Miraß (SPD) inne.

Niedersachsen

In Niedersachsen existiert das Amt des Parlamentarischen Staatssekretärs nicht.

Nordrhein-Westfalen

In der aktuellen (18.) Wahlperiode hat im Landtag von NRW der CDU-Politiker Josef Hovenjürgen das Amt des Parlamentarischen Staatssekretärs im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung inne.

Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz existiert das Amt des Parlamentarischen Staatssekretärs nicht.

Saarland

Im Saarland existiert das Amt des Parlamentarischen Staatssekretärs nicht.

Sachsen

In Sachsen wurde das Amt des Parlamentarischen Staatssekretärs durch eine Gesetzesänderung vom 12. Januar 1995 abgeschafft. Zuvor existierte es lediglich in der ersten Wahlperiode des Sächsischen Landtags (1990 bis 1994) und wurde Sächsischen Ministergesetz geregelt.

Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt existiert das Amt des Parlamentarischen Staatssekretärs nicht.

Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein wurde das Amt des Parlamentarischen Staatssekretärs durch Gesetz zur Änderung des Landesministergesetzes vom 19. Dezember 2000 schließlich abgeschafft. Zuvor gab es bereits seit 1948 die Möglichkeit zur Einsetzung Parlamentarischer Vertreter, die ab 1979 als Parlamentarische Staatssekretäre bezeichnet wurden. Tatsächlich besetzt wurde das Amt nur von 1979 bis 1987 im Kultus- und im Sozialministerium.

Thüringen

In Thüringen existiert das Amt des Parlamentarischen Staatssekretärs nicht.

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Fazit – Berufsbild Parlamentarischer Staatssekretär

Parlamentarische Staatssekretäre bekleiden eines der höchsten politischen Ämter Deutschlands. Ihre Aufgabe besteht darin, die Regierungsarbeit zu unterstützen. Welche Tätigkeiten damit einhergehen, wie viele Parlamentarische Staatssekretäre es gibt und welche Anforderungen diese erfüllen müssen, haben wir Ihnen im Artikel verraten. Darüber hinaus haben wir das Gehalt in dieser Position aufgeschlüsselt.

Wir hoffen, dass wir Ihnen damit weiterhelfen konnten!

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