
Der Alterspräsident ist der älteste Teilnehmer einer Versammlung, häufig eines Parlaments. Das Amt des Alterspräsidenten wird in der Regel dem Teilnehmer (AbgeordnetenAbgeordnete sind Vertreter des Volkes in einem Parlament, die durch die Bevölkerung gewählt werden. Als Abgeordnete bezeichnet man sowohl die Mitglieder des Bundes- als auch des Landtages. Ihre Aufgabe ist es, die Interessen der Wähler im Parlament zu vertreten. ) mit den meisten Lebensjahren zugewiesen. In Ausnahmefällen, etwa dem Bundestag seit 2017 oder dem Schweizer Nationalrat seit 2003, kann der Alterspräsident auch das dienstälteste Mitglied sein.
In erster Linie ist der Alterspräsident dafür zuständig, die erste Sitzung (konstituierende SitzungDie konstituierende Sitzung ist die erste Sitzung eines neu gewählten Parlaments oder Gremiums. Sich konstituieren heißt, zur Gründung zusammenzutreten. Die Mitglieder wählen dort ihre Leitung und legen mit der Geschäftsordnung fest, nach welchen Regeln sie arbeiten.) der Versammlung zu leiten bis ein Vorsitzender bzw. Präsident gewählt worden ist. Bei der Ausführung dieser Tätigkeit wird der Alterspräsident von den jüngsten Mitgliedern unterstützt. Sie amtieren währenddessen als seine Beisitzer und vorläufige Schriftführer.
Die Alterspräsidenten des Bundestags haben ihr Amt auch genutzt, um eine Eröffnungsrede vor dem PlenumDer Begriff Plenum bezeichnet im politischen Kontext die Gesamtheit aller Abgeordneten eines Parlaments, etwa des Deutschen Bundestags oder eines Landtags. Wenn das Plenum tagt, kommen alle gewählten Mitglieder zusammen, um öffentlich über politische Themen zu debattieren, Gesetze zu beraten und Entscheidungen zu treffen. zu halten.

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